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TU Berlin

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Forschungsprojekte

Entrepreneurial Group Dynamics

The research project aims to open up a novel perspective on business activity by systematically investigating the unfolding dynamics in entrepreneurial groups. During the collective action of founding a business, entrepreneurial individuals invest time, effort, support and_or money into their joint endeavor. In this process, the entrepreneurial group is constituted by assigning roles to each member and crafting social identity. The research project analyses how group composition and relationships play out over
time and affect the continuous engagement of the group in entrepreneurial activity. A particular emphasis is set on ways such groups reinforce and eventually redefine their roles, on the group’s capability to be innovative, and finally, how entrepreneurial groups may decide to collectively exit from the business. The perspective of entrepreneurial group dynamics contributes to our understanding of the social embeddedness of entrepreneurship.

Freigeist- Fellowship, gefördert durch die VolkswagenStiftung, Hannover

Zeitperiode: 2017 - 2021

Projektnehmerin: Dr. Isabell Stamm

Website: Entrepreneurial Group Dynamics

 

 

Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute: Die reflexive Herstellung des Neuen"

Innovation prägt die moderne Gesellschaft seit ihrem Beginn. Gegenwärtig verändert diese jedoch ihren Charakter: Moderne Gesellschaften werden heute Innovationsgesellschaften, in denen Innnovation die dominante treibende Kraft der Entwicklung bildet. Produziert und reproduziert werden Innovationen heute zunehmend in Innovationsfeldern. Dies sind Handlungsfelder, die durch Interaktionen von Akteuren in Bezug auf spezielle Innovationsthemen (wie Elektromobilität oder Regulierung von Banken) konstituiert werden. Solche Innovationsfelder liegen häufig quer zu gesellschaftlichen Teilbereichen. Vermittelt über Innovationsfelder wird Innovation selbst zum Ziel und Zweck gesellschaftlichen Handelns, etwa als Thema des Handelns (Semantik des Neuen), als Teil der Routinen des Handelns (Pragmatik kreativen Handelns) und als systematisch geschaffene soziale Strukturen zur Herstellung des Neuen (Grammatik).

Die zentrale Frage des Kollegs lautet: „Wie konstituiert die Innovationsgesellschaft heute ihre Wandlungsprozesse reflexiv als Innovationen?“ Zur Beantwortung dieser Frage ist es notwendig zu klären, wie Innovationen und das Neue heute in verschiedenen Innovationsfeldern und verteilt auf eine Vielzahl von Akteuren unter Rekurs auf Innovationsgesellschaften reflexiv konstituiert werden. Untersucht werden Praktiken, Orientierungen und Prozesse in ausgewählten Innovationsfeldern.

Finanziert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn

Zeitperiode:  2012 - 2021

Sprecher des Graduiertenkollegs: Prof. Dr. Arnold Windeler

Website: Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute"

 

 

Das ungenutzte Potential des Neo-Institutionalismus. Theoretische Herausforderungen und empirische Forschungsperspektiven

Der Neo-Institutionalismus gehört zu den führenden Theorien der interdisziplinären Organisationsforschung. Ausgehend von empirischen Problemen hat er vielfältig zu unserem Verständnis von Organisationen beige-tragen. Insbesondere drei Probleme thematisiert der Ansatz aktuell prominent: (1) Spannungsverhältnisse heterogener institutioneller Logiken, (2) die Bedeutung von Meso-Ordnungen wie organisationalen Feldern, sowie (3) die Rolle von Akteuren bei Prozessen der (De-) Institutionalisierung, z.B. durch institutionelle Arbeit. Neben einer erheblichen Ausweitung des Ansatzes hat die Betonung dieser Problemstellungen jedoch zu einem Verlust an theoretischer Kohärenz geführt. Eine präzisierte theoretische Fundierung erscheint daher notwendig, insbesondere um die praktische Relevanz des Ansatzes nachhaltig zu sichern. Die Ziele des wissenschaftlichen Netzwerkes fokussieren auf (1) eine Analyse der aktuellen Konzepte der organisationalen Felder, Logiken und institutionellen Arbeit in Bezug auf ihre theoretischen Grundlagen, ihre Defizite sowie ihr praktisches Potential, (2) die Exploration einer stärkeren Fundierung dieser Konzepte in bestehenden Sozialtheorien und (3), hierauf basierend, die theoretische (Weiter-) Entwicklung der Konzepte unter Berücksichtigung der Mikro-, Meso- und Makroebene. Die entwickelten Konzepte sollen neues theoretisches Erklärungspotential für empirische Phänomene erschließen.Die Ergebnisse sollen in einem Sammelband veröffentlicht werden und nachhaltig zur Weiterentwicklung der Theorie beitragen.

Finanziert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn

Zeitperiode:  2014 - 2017

Projektnehmer: Dr. Uli Meyer

Path-Creating Networks: Innovating Next Generation Lithography in Germany and the U.S.

Freie Universität Berlin und Technische Universität Berlin Die heutigen Produktionssysteme der Halbleiterindustrie stoßen in absehbarer Zeit an ihre technisch-ökonomischen Grenzen. Die nächste Generation von Lithographiesystemen muss auf einer vollständig anderen technologischen Basis realisiert werden. Weltweit wird kollektiv und kooperativ von verschiedenen, auch miteinander kokurrierenden Akteuren daran gearbeitet. In dieser Studie werden mögliche Pfade, Pfadabhängigkeiten und Pfadkreationsprozesse, zentrale Akteure, bereits bestehende Konstellation und geeignete Forschungsmethoden identifiziert und analysiert. (Link)

Finanziert durch: VolkswagenStiftung, Hannover
Zeitperiode: 10/04 – 09/09 (Vorstudie: 08/03 - 11/03)
Projektnehmer: Prof. Dr. Jörg Sydow, Prof. Dr. Arnold Windeler
Projektmitarbeiter: Dr. Knut Lange, Dr. Uli Meyer, Dr. Guido Möllering (assoziert), Dr. Gordon Müller-Seitz, Dr. Cornelius Schubert (assoziiert)

Bewertung und Begleitung der Netzwerkentwicklung von OpTecBB Freie Universität Berlin und Technische Universität Berlin

Im Rahmen dieses Projekts wird die Entwicklung von Unternehmungsnetzwerken erfasst und bewertet, die im Zuge der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Feld der optischen Technologien geförderten Vernetzungsinitiative Optische Technologien Berlin-Brandenburg (OpTecBB.de) entstehen. Die erhobenen Daten werden genutzt, um eine reflexive Netzwerksteuerung zu befördern.

Finanziert durch: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Berlin
Zeitperiode: 11/03 – 12/05
Projektnehmer: Prof. Dr. Jörg Sydow, Prof. Dr. Arnold Windeler
Projektmitarbeiter: Dipl.Kfm. Frank Lerch

Reflexive Projektifizierung. Zur Konstitution von Projekten unter Rekurs auf Netzwerke, Institutionen und Pfade

Reflexive Projektifizierung ist ein Merkmal aktueller Vergesellschaftung. Projekte werden reflexiv in Kontexte mit größerer Ausdehnung in Zeit und Raum eingebettet, zeitliche Begrenztheit und Dauerhaftigkeit sowie Dynamik und Stabilität in und zwischen einzelnen Gesellschaftsbereichen rekursiv vermittelt. Das Projekt entwickelt einen Mehrebenenansatz zur Untersuchung des über Vernetzung vermittelten rekursiven Zusammenspiels von Projektifizierung und Institutionalisierung.

Finanziert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn
Zeitperiode: 03/05 – 07/05
Projektnehmer: Prof. Dr. Arnold Windeler

Theorien und Praktiken der Kompetenzentwicklung in Netzwerkstrukturen Technische Universität Berlin und Freie Universität Berlin

Individuelle Kompetenzentwicklung steht in einem Spannungsverhältnis mit der Entwicklung von Kompetenzen auf mehreren, miteinander verflochtenen Systemebenen: Organisation, interorganisationales Netzwerk, organisationales Feld. Die Studie thematisiert Kompetenzentwicklung aus vier sozialwissenschaftlichen Theorieperspektiven: (1) Evolutionstheorie, (2) moderne Systemtheorie, (3) Komplexitätstheorie und (4) Strukturationstheorie.

Finanziert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bonn
Zeitperiode: 05/03-12/04
Projektnehmer: Prof. Dr. Arnold Windeler; Prof. Dr. Jörg Sydow
Projektmitarbeiter: Prof. Dr. Peter Kappelhoff, Universität Wuppertal;
Dr. Wil Martens, Universität Nimwegen und
Prof. Dr. Günther Ortmann, HSU Hamburg

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