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TU Berlin

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Von der HRO zum HRN? Koordinierung von Organisationen angesichts von Notfäl-len

Unerwartete Notfälle wie Krankheitsausbrüche, Flugzeugsabstürze oder Zugentgleisun-gen stellen individuelle, organisatorische und gesellschaftliche Herausforderungen dar. Für Management- und Organisationsforscher stellt sich vor dem Hintergrund solcher Ereignisse die Kernfrage: Wie können Organisationen sich besser für Unerwartetes vor-bereiten? An dieser Stelle ist die Forschung zu sogenannten High Reliability Organiza-tions (kurz: HROs) von Bedeutung. Dieses Vorhaben setzt auf dem gegenwärtigen Stand der HRO-Forschung auf und entwickelt sie in zwei Richtungen weiter. Studien zu HROs betrachteten bis dato in der Regel nur einzelne Organisationen, obwohl die Bewältigung von Notfällen oftmals eine Vielzahl von Organisationen involviert. Daher besteht unser erstes Ziel darin, die möglichen Konstellationen von HROs - bis hin zu High Reliability Networks (kurz: HRNs) zu erfassen. Der Fokus ist hier auf Fragen der formaler Gover-nance und Formen der Netzwerksteuerung. Zweites Ziel ist es, ein strukturationstheore-tisch-informiertes und praktiken-basiertes Model zu entwickeln, das Kontext und Spezifizi-täten von HROs und HRNs miteinbezieht, insbesondere mit Blick auf interorganisationa-len Koordinationspraktiken. Hiermit soll auch die Frage der Netzwerkgenesis und -entwicklung in Situationen von hohen Unsicherheiten beleuchtet werden.

 

Projektträger: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

 

Laufzeit: 4/2013 bis voraussichtlich 4/2018

 

Leitung: Prof. Dr. Jörg Sydow

 

Bearbeitung: Dr. Thomas Schmidt

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